David Hunter 1-4 von Simon Beckett

Reihenfolge:

1.) Die Chemie des Todes
2.) Kalte Asche
3.) Leichenblässe
4.) Verwesung
(Mittlerweile gibt es 6 Bände und auch Kurzgeschichten rund um die Person David Hunter, diese habe ich aber noch nicht gelesen.

Allgemein:

Als ich mit den Büchern begonnen hatte, wusste ich leider nichts von der Reihenfolge. So habe ich den 4. zuerst gelesen und danach den 1.

Simon Beckett ist ein sehr erfahrener Schreiber (er war vorher Journalist) und versteht es geschickt die Spannung aufzubauen. Es gibt keine langatmigen Szenen und trotzdem schreibet er die Charaktere detailliert und sympathisch.
Die Cover sind sich alle sehr ähnlich, schwarz/weiß und in der Mitte der Name und Titel. Seine Einzelbände haben hingegen eine rote Schrift auf weißem Hintergrund. Mittlerweile sind seine Cover sehr bekannt und mit einem Blick weiß man, dass es eines seiner Bücher ist.

Inhalt:

David Hunter, der Hauptprotagonist in dieser Reihe, ist ein forensischer Anthropologe der seine Frau und Tochter bei einem Unfall verloren hat. Ihn nimmt diese Tragödie verständlicher Weise sehr mit und so beschließt er im ersten Band wieder als Allgemeinarzt zu arbeiten. Das geht nicht allzu lange gut. In seinem kleinen Ort gibt es bald Morde und Entführungen und rettet einer Frau das Leben. Nachdem er den Täter schließlich Ende des ersten Bandes überführt, ist er zu Beginn des zweiten Bandes wieder als Berater und forensischer Anthropologe für die Polizei tätig. In diesem ist er auf einer kleinen Insel tätig. Auf dieser Insel wird eine stark verweste Leiche gefunden. Anfangs ist es nicht sicher ob es sich um ein Unfall- oder Mordopfer handelt. Durch starke Unwetter und eine Sturmfront wird die Insel dann für andere unerreichbar und währenddessen geschehen andere Morde.


David Hunter wird am Ende des zweiten Bandes fast umgebracht und gerät danach in eine seelische Krise. Er weiß nicht mehr, ob er seinen Beruf weiterhin ausüben möchte. Er hat sein Selbstbewusstsein verloren und ihn Plagen viele Zweifel und Ängste. Im dritten Band wechselt die Handlung nach Amerika, Tennessee, zur Body Farm, ein großes, abgesperrtes Gebiet in der Natur. Dort werden an zur Verfügung gestellten Leichen, die Verwesungsprozesse der Körper untersucht. Dort probiert David Hunter wieder zu sich selbst zu finden. Vor Jahren war er schon einmal auf der Body Farm. Sein damaliger Lehrer bittet ihn um Unterstützung bei einer Mordermittlung. Am Ende des Buches fliegt er wieder zurück nach England. Im vierten Band erwartet uns eine spannende Verfolgungsjagd, denn ein verurteilter Mörder ist entkommen.

Fazit:

Simon Beckett gelingt es nicht nur, dass man mit David Hunter mitfühlt, er beschreibt die Arbeit, also die forensische Anthropologie, so spannend und interessant, dass man gleich einiges neues lernt. Dabei wird es aber nie so fachmännisch, dass es langweilig oder langatmig wird. Auch Thriller-Fans die schon viele Bücher gelesen haben, werden die Reihe sicherlich genießen können, da Beckett es schafft ganz neue Geschichten zu erzählen. Diese Reihe gehört auf jeden Fall zu meinen Top 10 der Thriller und ich werde sie sicher früher oder später, vermutlich früher, wieder lesen.
Band 4, der leider im Gegenzug zu den ersten 3 Bändern etwas schwächelte, ist der letzte den ich gelesen habe – aber ich habe vor dieses Jahr alle Bände nochmals zu lesen – und dann natürlich davon zu berichten. 🙂

Die ersten 4 Bände der Hunter-Reihe bekommen deswegen 🦴 🦴🦴 🦴 von 5 Knochen von mir.

Hier findet ihr meine Rezensionen zu anderen Thrillern.

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